ERNST NEUMANN-NEANDERS FAHRMASCHINE

ZU GAST IM AUTOMUSEUM PROTOTYP

Juni 2009 – Was jetzt in der Hamburger HafenCity bei PROTOTYP steht, ist weder ein Auto, noch ein Motorrad: es ist die Fahrmaschine im Originalzustand, die letzte bekannte ihrer Art, ein Unikat.

Auf den Rennstrecken der 30er Jahre musste dieses Gefährt wie ein UFO gewirkt haben. Auch heute noch überrascht die Fahrmaschine nicht allein durch ihre Karosserieform, sondern ebenso durch Details wie die im abgeschrägten Lenkrad installierten Instrumente – Formel1 pur.

1939 konstruierte Ernst Neumann-Neander dieses Fahrzeug, das mit seinem Rohrrahmen, der Karosserie aus Flugzeug-Sperrholz, dem 2-Zylinder JAP-Motor mit 1000 ccm, 55 PS und offenen Ventilhebeln jeden Betrachter fasziniert.

Neumann-Neander verfolgte das Ziel, einen einfachen und erschwinglichen „Volkswagen“ zu schaffen Allerdings scheiterten diese Pläne aufgrund der aufwändigen Einzelfertigung sowie des folglich zu hohen Preises.

Die Fahrmaschine gab es sowohl als Vierrad- wie auch als Dreirad-Fahrzeug, letzteres sogar mit kurven-neigenden Vorderrädern – auch hier der Zeit weit voraus.

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