Zum ersten Mal widmete sich in Deutschland eine Ausstellung markenunabhängig dem 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Das Automuseum PROTOTYP zeigte Rennwagen verschiedener Epochen und warf einen Blick in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des ältesten Langstreckenrennens der Welt.

Die Geschichte der 24 Stunden von Le Mans

Zum 77. Mal fand 2009 das traditionsreichste Langstreckenrennen Europas, veranstaltet vom Automobile Club de l’Ouest (ACO), in der Nähe der französischen Stadt Le Mans statt.

Folgende Fahrzeuge aus den verschiedenen Epochen ließen die Historie wieder aufleben und erzählten Geschichten, die das Rennen auf dem Sarthe-Kurs in der Nähe von Le Mans so einzigartig machen:

  • 1928 Bentley 4½ Liter
  • 1931 Alfa Romeo 8C 2300 LM
  • 1938 Alfa Romeo 8C 2900B Berlinetta Aerodinamica Le Mans
  • 1938 Deutsch-Bonnet DB2
  • 1952 Mercedes-Benz 300 SL (W 194)
  • 1955 Jaguar D-Type
  • 1964 René Bonnet Aerodjet
  • 1965 Ford GT 40 P Mk I
  • 1970 Porsche 908/02
  • 1971 Porsche 917 Kurzheck
  • 1996 Porsche 911 GT1
  • 2006 Audi R10 TDI

Mit historischen Fotografien von Heinz-Ulrich Wieselmann, zeitgenössischen Aufnahmen von Rainer Schlegelmilch und Frank M. Orel sowie bisher unveröffentlichtem Material über Steve McQueens „Le Mans“-Film aus dem Jahr 1970 zeigte die Sonderausstellung zudem einzigartige Momentaufnahmen aus verschiedensten Perspektiven, die alle auf ihre Art und Weise die
faszinierende Atmosphäre des Rennens wiedergaben.

„Duell unter Freunden“

Eröffnet wurde die Sonderausstellung am 28. November 2009 mit einem Symposium mit dem Titel „Duell unter Freunden“. Zu den Persönlichkeiten gehörten u.a. die Le Mans-Rennfahrer Tom Kristensen und Kurt Ahrens, Rennleiter Peter Falk, Hans Mezger – Konstrukteur des Porsche 917-Motors – sowie die Porsche-Le Mans-Veteranen Norbert Singer und Manfred Jantke.

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